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.Klinisches.Krebsregister.Südthüringen...................................................................................................................................................................................................... 

 
 

Dokumentation maligner Tumorerkrankungen

Klinische Tumorzentren bieten die Möglichkeit, die regional oftmals sehr verteilten Informationen aller in die Betreuung der Krebspatienten involvierten Ärzte der Kliniken, Schmerzambulanzen, Rehabilitationseinrichtungen bis hin zu den Hausärzten zu erfassen und patientenbezogen in einer elektronischen onkologischen Krankenakte zu konzentrieren.
 

Funktionsweise Krebsregister


Warum Tumordokumentation ?

Die Tumorerfassung soll langfristig die Voraussetzungen für klinische und territorialstatistische Tumorbefallsuntersuchungen ( epidemiologische Auswertungen ) schaffen und auf der Grundlage einer einheitlichen Datenstruktur Vergleiche mit anderen Zentren zulassen. Die Möglichkeit einer Qualitätskontrolle der Krebsbehandlung soll dabei künftig sichergestellt und ausgeschöpft werden.
Diese Zielstellung gemäß Krebsregistergesetz und den übergeordneten gesetzlichen Regelungen ( Bundes-/ Landes- Datenschutzgesetz ) besteht am Klinischen Krebsregister Südthüringen folgendermaßen:
 

  • Ermittlung der jährlichen Tumorneuerkrankungen
  • Bewertung der jährlichen Krebsbehandlung der Bevölkerung Südthüringens,
    insbesondere durch Auswertung der Langzeitergebnisse der 5- und 10-Jahresintervalle
  • Beantwortung klinisch- wissenschaftlicher Fragestellungen, Unterstützung der Krebs-
    ursachenforschung, Ableitung von Krebsvorsorgeaspekten mit Konsequenz für die
    Öffentlichkeitsarbeit
  • Bereitstellung der Langzeitergebnisse für jede kooperierende Klinik als Beitrag zur
    Qualitätssicherung der Behandlung bösartiger Tumoren
  • Vertiefung der Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten durch Austausch von
    Basisdaten gemeinsam behandelter Patienten der Region unter datenschutzrechtlichen
    Rahmenbedingen
  • Unterstützung behandelnder Ärzte bei der Arztbriefschreibung durch Übermittlung
    ausformulierter Tumordiagnose- und Tumortherapieberichte.

Das Klinische Krebsregister Südthüringen meldet auf der Gesetzesgrundlage von 1994 ( Krebsregistersetz / Staatsvertrag / Gesetz zur Meldepflicht ) epidemiologische Daten seines Registers zur weiteren Auswertung an das Gemeinsame Krebsregister Berlin (GKR). Dabei geht es in erster Linie um die Übermittlung von Daten im Interesse einer umfassenden, auf Bundesebene angelegten territorial- statistischen Auswertung ( Tumorepidemiologie ) unter Einbeziehung sämtlicher Krebsmeldungen der unterschiedlichsten Regionen.
Mehr als 95% der epidemiologischen Meldungen unseres Einzugsgebietes kommen vom Tumorzentrum. Diese Daten werden regelmäßig mit den amtlichen Sterbedaten abgeglichen und stehen den meldenden Einrichtungen zur Verfügung.